Mandanteninformation 8/2021

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

das Bundeskabinett hat am 24. März 2021 den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts beschlossen. Ab dem 1. Januar 2022 ist die Optionsmöglichkeit von Personenhandelsgesellschaften zur Körperschaftsteuer geplant.

Mehr dazu in unserer heutigen Mandanteninformation.

Gerne weisen wir Sie auf den Beitrag zu Sachspenden hin, insbesondere zur umsatzsteuerlichen Behandlung.

Spannende Ausführungen finden Sie in diesem Monat auch zu:

  • Steuerstundung und Vollstreckungsaufschub länger möglich
  • Firmenwagen und Investitionsabzugsbetrag
  • Fortführungsgebundener Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften
  • Dienstwagen und Möglichkeit der Minderung des privaten Nutzungsanteils
  • Ohne Trauschein gilt keine Grunderwerbsteuerfreiheit

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Bei Fragen sind wir jederzeit für Sie da. Bitte sprechen Sie uns an!

Bleiben Sie gesund!

Mandanteninformation 5/2021

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

erfreulicherweise wurde die Frist für die Offenlegung von Jahresabschlüssen für das Geschäftsjahr mit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2019 kurzfristig Ende letzter Woche nochmals bis zum 6. April 2021 verlängert.
Bis zu diesem Zeitpunkt werden nunmehr keine Ordnungsgeldverfahren eingeleitet.

Mit der heutigen Mandanteninformation möchten wir Ihnen interessante Details zum Steuerbonus von bis zu € 40.000 für energetische Baumaßnahmen an selbst genutzten eigenen Wohngebäuden zukommen lassen.

Auf nachfolgende Aspekte weisen wir Sie in diesem Monat zudem besonders hin:

  • Verlängerung der Abgabefristen für die Steuererklärungen 2019
  • Weitere Hilfen für Familien und Unternehmen durch das 3. CORONA-Steuerhilfegesetz
  • Leichtere Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Vorauszahlungen
  • Möglichkeit der Befreiung von der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung 2021
  • Meldung von Auslandsbeteiligungen
  • Zeitwertguthaben

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Sondernewsletter zur Neustarthilfe für Soloselbständige

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

neben der Überbrückungshilfe III kann nunmehr seit Dienstag vergangener Woche auch die Neustarthilfe für Soloselbständige beantragt werden.

Bitte berücksichtigen Sie, dass die Neustarthilfe nicht von uns für Sie beantragt werden kann. Die Beantragung dieser Hilfe müssen Sie selbst im Onlineportal unter https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de übernehmen.

Für das Antragsverfahren der Neustarthilfe ist ein ELSTER-Zertifikat erforderlich. Sollten Sie noch kein derartiges Zertifikat besitzen, muss dieses über das Elster-Portal beantragt werden.

Zudem ist auch zu berücksichtigen, dass sich die Neustarthilfe und die Überbrückungshilfe III gegenseitig ausschließen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen kurz das neue Förderprogramm „Neustarthilfe“ vor:

Die Neustarthilfe umfasst den Förderzeitraum 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021 und wird als einmaliger Zuschuss von bis zu maximal € 7.500,00 gewährt. Momentan ist eine Antragstellung bis zum 31. August 2021 vorgesehen. Antragsberechtigt sind Steuerpflichtige unter Ausübung ihrer selbständigen (freiberuflichen oder gewerblichen) Tätigkeit im Haupterwerb. Zudem solche, die weniger als einen Vollzeit-Äquivalenten beschäftigen und die selbständige Tätigkeit vor dem 1. Mai 2020 aufgenommen haben.

Die Geschäftstätigkeit darf nicht dauerhaft eingestellt sein und der Soloselbständige darf sich nicht bereits zum 31. Dezember 2019 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden haben.  

Eine Beschäftigung von Teilzeitkräften schließt die Antragsberechtigung nicht unbedingt aus, hier ist genau zu prüfen:

  • Beschäftigte zum Stichtag 31. Dezember 2020
  • Beschäftigte im Minijob € 450,00      Faktor 0,30
  • Beschäftigte bis 20 Std. / Woche      Faktor 0,50
  • Beschäftigte bis 30 Std. / Woche      Faktor 0,75
  • Beschäftigte über 30 Std. / Woche   Faktor 1,00

Wenn der Faktor 1,0 bei den Teilzeitkräften nicht überschritten wird, liegt eine Antragsberechtigung vor.

Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt zunächst als Vorschuss, der sich wie folgt berechnet:

  • Referenzumsatz = Jahresumsatz 2019 / 12 Monate * 6 Monate für Förderzeitraum (Achtung: nicht anteiliger Umsatz für Januar bis Juni 2019)
  • Vorschuss-Neustarthilfe = Referenzumsatz * 50%, maximal € 7.500,00

Liegt der Jahresumsatz 2019 bei € 30.000,00 oder höher, wird der Höchstbetrag der Neustarthilfe von EUR 7.500,00 erreicht und als Vorschuss ausgezahlt.
Eine Reduzierung des Vorschussbetrages ist bei der Antragsstellung derzeit nicht möglich

 

Schlussabrechnung:

Da die Neustarthilfe als Vorschusszahlung gewährt wird, ist eine selbständige Schlussabrechnung durch den Antragsteller Pflicht.

Je stärker das Geschäft im ersten Halbjahr 2021 unter CORONA tatsächlich gelitten hat, desto weniger muss von der Neustarthilfe im Rahmen der Schlussabrechnung zurückgezahlt werden.

Die Rückzahlungskriterien stellen sich derzeit wie folgt dar:

  • Selbstprüfung durch den Antragsteller erforderlich.
  • Ermittlung Summe der tatsächlichen Umsätze im Förderzeitraum 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021.
  • Tatsächlicher Umsatz kleiner 40% des Referenzumsatzes – keine Rückzahlung.
  • Tatsächlicher Umsatz größer oder gleich 90% des Referenzumsatzes – Rückzahlung in voller Höhe.
  • Tatsächlicher Umsatz zwischen 40% und 90% – anteilige Rückzahlung.

Im Gegensatz zur Überbrückungshilfe III handelt es sich bei der Neustarthilfe um eine umsatzbezogene Förderung, eine Berücksichtigung der Fixkosten entfällt.

Vergleich Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe III wird in Abhängigkeit vom Umsatzeinbruch und der förderfähigen Fixkosten gezahlt. Die Eckdaten können Sie unserem Newsletter 4/2021 entnehmen.

Sollten Sie für beide Programme antragsberechtigt sein, ist von Ihnen zu prüfen, ob Ihr individueller Erstattungssatz der förderfähigen Fixkosten in Abhängigkeit des Umsatzeinbruches zu einer höheren Förderung über die Überbrückungshilfe III führt.

Bei Bedarf stehen wir Ihnen gerne tatkräftig bei. Bitte sprechen Sie uns an!

Ausführliche weitere Informationen sowie die FAQ’s zur Neustarthilfe finden Sie unter diesem Link, welche noch weitere Details und Einzelfälle beinhaltet.

SONDERNEWSLETTER ZUR ÜBERBRÜCKUNGSHILFE III

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

die Überbrückungshilfe III kann seit dem vergangenen Mittwoch Abend beantragt werden.
Nachfolgend möchten wir Ihnen einen zusammenfassenden Überblick geben.

Die Überbrückungshilfe III umfasst den Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb. Gemeinnützige Organisationen wie z.B. Jugendherbergen, Schullandheime oder Einrichtungen der Behindertenhilfe sind ebenfalls antragsberechtigt. Es muss ein Corona-bedingter Umsatzeinbruch von mindestens 30% vorliegen und es muss zum Stichtag 31. Dezember 2020 ein Beschäftigter vorhanden sein. Soloselbständige gelten für Zwecke der Überbrückungshilfe III als Unternehmen mit einem Beschäftigten bei Ausübung der Tätigkeit im Haupterwerb. Der Corona-bedingte Umsatzeinbruch kann z.B. durch den Lockdown oder weiterer Umstände, welche auf die Corona-Pandemie zurückzuführen sind, begründet werden. Wurde bereits November- oder Dezemberhilfe beantragt, ist eine Förderung über Überbrückungshilfe III grundsätzlich für diese Monate ausgeschlossen. Nicht antragsberechtigt sind öffentliche Unternehmen sowie Unternehmen, die erst nach dem 30. April 2020 gegründet wurden sowie Soloselbständige im Nebenerwerb.

Verbundene Unternehmen im Sinne der EU-Definition (z.B. bei Vorliegen eines beherrschenden Einflusses oder Tätigkeit in benachbarter Märkte) dürfen nur einen Antrag für alle Unternehmen des Unternehmensverbundes stellen. Zahlungen innerhalb des Unternehmensverbundes sind weiterhin nicht förderfähig.

Förderhöhe
Umsatzeinbruch unter 30%                             keine Überbrückungshilfe
Umsatzeinbruch 30% bis unter 50%             40% der förderfähigen Fixkosten
Umsatzeinbruch 50% bis 70%                         60% der förderfähigen Fixkosten
Umsatzeinbruch mehr als 70%                      90% der förderfähigen Fixkosten

Für jeden Monat ist individuell zu prüfen, ob die Schwelle von 30% erreicht wurde, als Referenzmonat ist der jeweilige Monat des Jahres 2019 zugrunde zu legen.
Die maximale Erstattung je Monat liegt bei € 1.500.000. Für verbundene Unternehmen liegt die maximale Erstattung je Monat bei € 3.000.000.

Die förderfähigen Fixkosten sind in einem Katalog geregelt und entsprechen im Wesentlichen der bisherigen Fixkostendefinition der Überbrückungshilfe I und II. Neu hinzugekommen sind insbesondere die Förderung der Abschreibungsbeträge bis zu 50% und die Investitionen in die Digitalisierung. Nicht vom Kurzarbeitergeld umfasste Personalkosten werden pauschal mit 20% der übrigen förderfähigen Fixkosten erstattet. Für die Reisebranche und für die Veranstaltungs- und Kulturbranche gibt es Sonderregelungen.

Die Anträge können nur über einen prüfenden Dritten gestellt werden. Als Ausnahme ist bei Soloselbständigen bis zu einem maximalen Zuschuss von € 7.500,00 eine direkte Antragstellung möglich. Frist für die Antragstellung ist derzeit der 31. August 2021. Eine Antragstellung ist nur einmalig möglich, d.h. es ist von Ihnen eine Schätzung der Entwicklung der Umsatzeinbrüche über den gesamten Förderzeitraum vorzunehmen. In der Regel können erst mit der Schlussabrechnung die Prognoseunsicherheiten und die damit einhergehenden zusätzlichen Förderungen bzw. Rückzahlungen beseitigt werden. Die Einreichung der Schlussabrechnung wird erst nach Ablauf des letzten Fördermonats und nach Schaffung der technischen Voraussetzungen möglich sein.

Ausführliche Informationen sowie die FAQ’s zu den staatlichen Programmen finden Sie auf der Homepage http://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de bzw. unter diesem Link.

Bitte beachten Sie, dass diese Ausführungen einen Gesamtüberblick wiedergeben und zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine Richtlinien veröffentlicht sind.

Gerne können wir für Sie im Detail prüfen, ob eine Antragstellung möglich ist. Hier ist jedoch auch zu bedenken, ob es derzeit schon Sinn macht, einen Antrag mit Schätzwerten bis Juni 2021 zu stellen.

Bitte sprechen Sie uns an!

Mandanteninformation 2/2021

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

noch kurz vor dem Jahreswechsel hat der Gesetzgeber das Jahressteuergesetz 2020 mit zahlreichen steuerrechtlichen Änderungen und auch Erleichterungen bei der Förderung des Ehrenamtes, beim Spendennachweis und für die Gemeinnützigkeit verabschiedet.

Auf folgende Aspekte möchten wir in diesem Monat Ihr Augenmerk lenken und Sie besonders hinweisen:

 Änderungen durch das Jahressteuergesetz 2020

  • Verlängerung der Abgabefristen für Steuererklärungen 2019
  • Abschaffung des Solidaritätszuschlages für die Mehrzahl der Steuerpflichtigen
  • Leichtere Bildung von Investitionsabzugsbeträgen
  • Fristverlängerung für den CORONA-Bonus i. H. v. € 1.500 bis 30. Juni 2021
  • Neue Homeoffice-Pauschale

Hier finden Sie unseren aktuellen Newsletter.

 

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Mandanteninformation 1/2021

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

mit diesem Newsletter möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über die aktuellen Fristen und Möglichkeiten der aus unserer Sicht wichtigsten staatlichen Unterstützungsprogramme zur Corona-Pandemie geben:

Fristverlängerung Steuererklärung
Die Abgabefrist für Steuererklärungen für das Kalenderjahr 2019 wurde bereits bis zum 31. März 2021 verlängert. Der Entwurf eines Gesetzes zur Fristverlängerung bis zum 31. August 2021 ist bereits in Arbeit und sieht zudem eine zinsfreie Karenzzeit vor. Die erste Lesung im Bundestag fand am 14. Januar 2021 statt und das Gesetz soll zügig verabschiedet werden.

Überbrückungshilfe II
Antragsberechtigt sind grundsätzlich Unternehmen aller Größe und Soloselbständige, deren Umsatzeinbruch mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder die einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Durchschnitt der Monate April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnen können. Öffentliche Unternehmen sind nicht antragsberechtigt. Das Programm umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020, die Förderhöhe bemisst sich anhand des Umsatzeinbruchs der Fördermonate. Die Schwelle von 30% muss dabei überschritten sein. Förderfähige Fixkosten sind die betrieblichen Fixkosten, d.h. Kosten, welche vertraglich begründet oder behördlich festgesetzt und nicht einseitig veränderbar sind. Personalkosten werden mittels einer Fixkostenpauschale berücksichtigt, welche nicht von Kurzarbeitergeld umfasst sind.

Aufgrund von europarechtlichen Vorgaben muss nun die sogenannte „Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020“ beachtet werden, durch welche eine Überkompensation durch staatliche Förderungen im Rahmen der Vorgaben des EU-Beihilferechts verhindert werden soll. Dies wurde leider seitens der Regierung bisher nicht deutlich kommuniziert. Ihre Kosten können nur dann gefördert werden, wenn es sich um sog. ungedeckte Fixkosten handelt. Dabei wird über den beihilfefähigen Zeitraum März bis Dezember 2020 geprüft, ob monatliche Verluste nach Definition der Bundesregelung entstanden sind. Als Berechnungsbasis kann beispielsweise die monatliche BWA zugrunde gelegt werden. Einzelne Verlustmonate können nur dann herangezogen werden, wenn mindestens 30%-ige Umsatzeinbußen vorliegen. Die Verluste werden kumuliert und bilden mit maximal 90% für kleine Unternehmen bzw. 70% für mittlere Unternehmen die Obergrenze der Erstattung der förderfähigen Fixkosten. Hierbei sind viele Einzelheiten zu beachten. Die Ausführungen sollen Ihnen lediglich einen allgemeinen Überblick über die Vorschrift geben und können im Detail unter folgendem Link abgerufen werden.

Bereits gestellte Anträge müssen nicht korrigiert bzw. erhaltene Vorabzahlungen bei einer Überkompensation müssen nicht zurückgezahlt werden. Die endgültige Ermittlung der Erstattung der Fixkosten wird im Rahmen der zwingend notwendigen Schlussabrechnung vorgenommen, welche zu Nachzahlungen oder Erstattungen führt. Die Schlussabrechnung kann wohl frühestens im zweiten Halbjahr 2021 erfolgen. Bitte berücksichtigen Sie, dass ggf. aufgrund der nunmehr erforderlichen Verlustdeckelung auf die sogenannten „ungedeckten Fixkosten“ etwaige Rückzahlungspflichten bei dieser staatlichen Förderung entstehen können. Wir können für Sie gerne im Detail die finanziellen Auswirkungen ermitteln, sofern bereits ein Antrag auf Überbrückungshilfe II vor diesen neuen Vorgaben gestellt wurde.

Der Antrag auf Überbrückungshilfe II kann nunmehr bis 31. März 2021 gestellt werden, die Verlängerung der Antragsfrist wurde am 14. Januar 2021 verbeschieden.

Novemberhilfe und Dezemberhilfe
Antragsberechtigt für die Novemberhilfe sind grundsätzlich Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Selbständige sowie Vereine aller Branchen, welche aufgrund des Beschlusses von Bund und Ländern vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnung der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Darüber hinaus sind diese Unternehmen auch für die Dezemberhilfe antragsberechtigt, welche auf Grundlage der Beschlüsse vom 25. November 2020 und vom 2. Dezember 2020 weiterhin von den Schließungsmaßnahmen betroffen sind. Die Unternehmen können dabei direkt, indirekt, indirekt über Dritte oder als Mischbetriebe antragsberechtigt sein.

Wichtig: Unternehmen, welche von den Schließungsmaßnahmen erst zu einem späteren Zeitpunkt betroffen waren, z.B. der Beschluss vom 13. Dezember 2020 für Frisöre und der Einzelhandel, sind nicht für die Dezemberhilfe antragsberechtigt. Für diese steht die Überbrückungshilfe III zur Verfügung.

Die November- bzw. Dezemberhilfe beträgt bis zu 75% des Vergleichsumsatzes, welcher in der Regel der jeweilige Vorjahresumsatz ist. Staatliche Leistungen wie beispielsweise Kurzarbeitergeld oder auch Versicherungsentschädigungen mindern den Erstattungsbetrag. Die Antragsfrist endet nun erst mit Ablauf des 30. April 2021, da diese am 14. Januar 2021 noch einmal verlängert wurde.  

Überbrückungshilfe III
Die Antragstellung der Überbrückungshilfe III wird im Laufe des Januars 2021 über das bekannte Portal möglich sein. Soloselbständige können wie bisher Anträge im eigenen Namen bis maximal € 5.000,00 stellen. Über Details zur derzeitigen Regelung der Antragsberechtigung sowie der förderfähigen Kosten können Sie sich vorab unter folgendem Link informieren. Die Begrenzung auf die ungedeckten Fixkosten entsprechend der Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020 wird höchstwahrscheinlich auch auf diese Förderung Anwendung finden.

Ausführliche Informationen sowie die FAQ’s zu den staatlichen Programmen finden Sie auf der Homepage http://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Bitte beachten Sie, dass diese Ausführungen einen Gesamtüberblick wiedergeben.

Gerne können wir für Sie im Detail prüfen, ob eine Antragstellung möglich ist.

Bitte sprechen Sie uns an!

 

Mandanteninformation 20/2020

Liebe Mandanten der MTG Wirtschaftskanzlei,

heute erhalten Sie unsere MTG Mandanteninformationen für den Monat Januar 2021 wieder mit einigen interessanten Hinweisen.

Im Jahr 2020 haben die gesetzgeberischen Maßnahmen schwerpunktmäßig auf die Bewältigung der Corona-Pandemie abgezielt.

Daneben sind aber weitere Gesetze mit steuerlicher Breitenwirkung umgesetzt worden. So hat der Bundesrat am 27. November 2020 dem Zweiten Familienentlastungsgesetz und dem Behinderten-Pauschbetragsgesetz zugestimmt.

Auf folgende Aspekte möchten wir in diesem Monat unser Augenmerk richten: 

  • Sponsoringaufwendungen können Betriebs-ausgaben sein – und das gilt auch für eine Freiberufler-Personengesellschaft. Welche Besonderheiten hier bestehen, zeigt eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs.
  • Bei der umsatzsteuerlichen Behandlung von Gutscheinen ist bereits seit dem 1. Januar 2019 zwischen Einzweck- und Mehrzweck-Gutscheinen zu unterscheiden. In der Praxis wartete man händeringend auf ein erläuterndes Schreiben des Bundesfinanzministeriums, das nun endlich veröffentlicht wurde.
  • Bei einer streitigen Grundstücksbewertung sind die Finanzgerichte dazu angehalten, sich statt auf die BMF-Arbeitshilfe auf ein Gutachten zu stützen.

Den aktuellen Newsletter können Sie hier abrufen.

Mandanteninformation 19/2020

Liebe Mandanten der MTG Wirtschaftskanzlei,

heute erhalten Sie die MTG Mandanteninformationen für den Monat Dezember 2020 mit interessanten Hin-weisen, insbesondere zur steuerlichen Entlastung von Familien und weiteren steuerlichen Anpassungen ab 2021:

  • Erhöhung Kindergeld
  • Erhöhung Kinderfreibetrag
  • Erhöhung Freibetrag für den Erziehungs- und Betreuungs- oder Ausbildungsbedarf
  • Erhöhung Behindertenpauschbeträge
  • Anpassungen Pflegepauschbeträge

und vieles andere mehr.

IT-Sicherheit – CYBER-Angriffe

Wenn Sie unsere Beiträge zum Thema IT-Sicherheit verfolgen, ist es Ihnen sicherlich bekannt, dass IT-Sicherheit eine immer bedeutendere Rollte für Unternehmen spielt.
Cyber-Angriffe können katastrophalen Schaden anrichten – auch das ist mittlerweile durch in den Medien veröffentlichte Fälle bekannt.

  • Doch was kann ein Unternehmen tun?
  • Wo fängt IT-Sicherheit an und wie geht man vor?
  • Gibt es hierzu Hilfestellungen seitens der Regie-rung?

Sind diese Fragen immer individuell zu beantworten?

Zum einen ja, aber jedes Unternehmen ist unterschiedlich und demensprechend muss die IT-Sicherheit an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden.

Zum anderen wurde eine Methodik entwickelt, die das Ziel verfolgt, IT-Sicherheit bzw. Informationssicherheit in jedem Unternehmen umsetzen zu können.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) arbeitet fortlaufend seit über 20 Jahren an dieser Methodik: der IT-Grundschutz gemäß BSI.
Mit dem IT-Grundschutz erhöht man systematisch und nachhaltig das IT-Sicherheitsniveau von Unternehmen.
Neben dem Absichern des eigenen Unternehmens kann der IT-Grundschutz dazu dienen, z.B. Kunden und Lieferanten gegenüber die Umsetzung der IT-Sicherheit nachzuweisen.

Diesen IT-Grundschutz kann man testieren und zertifizieren lassen.

Um diese Methodik besser kennen zu lernen und  umsetzen zu können, haben wir, die MTG Wirtschaftskanzlei, beschlossen unsere Fachleute der MTG Consulting GmbH vom BSI als Grundschutz-Praktiker zertifizieren zu lassen.

Wir möchten Ihnen allen diese Methodik weitergeben, um so nachhaltig und nachweisbar die IT-Sicherheit steigern zu können.
Gerade mit der aktuellen Situation erleben wir ein noch größeres Voranschreiten der Digitalisierung als es schon vor der Corona-Krise der Fall war.
Unser Appell: vernachlässigen Sie nicht den Aspekt der IT-Sicherheit und des Datenschutzes – das Risiko ist es nicht wert.

Sollten Sie Interesse an unseren Dienstleistungen und Beratungen haben, kommen Sie gerne auf uns zu.

Outsourcing der Lohn- und Gehaltsabrechnung

Die rechtskonforme und datenschutzsichere Erstellung der monatlichen Lohn- und Gehaltsabrechnungen durch eigenes Personal erstellen zu lassen, ist eine kostenintensive und fachlich hochkomplexe Herausforderung.
Als sinnvolle Alternative und langfristige Entlastung bietet sich an, die Lohn- und Gehaltsabrechnung an erfahrene Payroll-Experten, wie die MTG Wirtschaftskanzlei, abzugeben und diese Vorteile zu nutzen:

✔ Zeit- und Kostenersparnis:
Arbeits- und Organisationsaufwand sowie Personal-, Software- und Fortbildungskosten für eigene Fachkräfte zur Bearbeitung der Lohn- und Gehaltsabrechnungen können vermieden werden.

✔ Kostenkontrolle:
Kalkulierbare Kosten nach den vereinbarten Vergütungssätzen.

✔ Pünktliche planbare Abrechnung:
Der Arbeitgeber ist vor dem Ausfallrisiko eigener Mitarbeiter für die Lohnabrechnung (Urlaub, Krankheit, Fluktuation) geschützt und erhält pünktlich die Lohn- und Gehaltsabrechnung.

✔ Immer auf dem neuesten Stand:
Die Umsetzung der Lohn- und Gehaltsabrechnungen entspricht jederzeit den aktuellen lohnsteuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Vorgaben.
Fehlendes Fachwissen fällt nicht mehr in den Verantwortungsbereich des Arbeitgebers.

✔ Unterstützung ist gewährleistet:
Für Fragen steht jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung.

✔ Digitalisierung voll nutzen:
Alles geht online, die Kommunikation und Bereitstellung von Daten, Auswertungen etc. erfolgt über unser MTG-Online Portal.
Lohndokumente können außerdem jedem Arbeitnehmer per Smartphone, PC oder Laptop berührungs- und kontaktlos bereitgestellt werden.

✔ Sicherheit geht vor:
Die Software- und Datensicherheit ist durch zertifizierte Programme ohne Mehraufwand für den Arbeitgeber gewährleistet.

Sprechen Sie uns an – Nutzen Sie die Vorteile der Auslagerung Ihrer Lohn- und Gehaltsab-rechnungen.

Hier gelangen Sie zu unserem aktuellen Newsletter.

 

Sonder-Newsletter zur Novemberhilfe und Überbrückungshilfe III

Liebe Mandanten der MTG Wirtschaftskanzlei,

wie gewohnt, informieren wir Sie mit unserem Newsletter über alle aktuellen Neuerungen zu den staatlichen Corona Unterstützungsmaßnahmen.

Novemberhilfe:

Die Vollzugshinweise für die Gewährung der Corona-Novemberhilfe sowie das aktualisierte Eckpunktepapier liegen vor.

Das heißt, nun stehen die genaueren Vorgaben für die Gewährung der sogenannten Corona-Novemberhilfe fest.
Diese sind im Wesentlichen wie folgt:

  • Grundsätzlich gilt, dass die Antragstellung nur über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt erfolgen kann.
  • Ausnahme: Soloselbständige (also nur solche Selbständigen, die keine Mitarbeiter beschäftigen), die bisher keine Überbrückungshilfe beantragt haben und deren zu beantragende „Novemberhilfe“ den Betrag von EUR 5.000,00 nicht überschreitet, können den Antrag selbst stellen.
  • Die Antragstellung erfolgt über die Plattform: „ueberbrueckungs-hilfe-unternehmen.de
  • Die Antragstellung soll in der letzten November-Woche 2020 starten (voraussichtlich ab 25. November 2020).
  • Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfe wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.
  • Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.
  • Die Novemberhilfe kann auch neben der Überbrückungshilfe Phase I bzw. Phase II beantragt werden. Leistungen aus der Überbrückungshilfe für den selben Leistungszeitraum werden angerechnet.

Derzeit wird immer noch an der Programmierung für den Antrag auf Novemberhilfe gearbeitet. Sobald es hierzu Neues gibt und die Beantragung möglich ist, geben wir Ihnen unverzüglich Bescheid.

Überbrückungshilfe III inklusive der sogenannten Neustarthilfe:

Viele Soloselbstständige haben im Rahmen ihrer Tätigkeit vergleichsweise geringe betriebliche Fixkosten wie etwa Büromieten etc. Da sich die bestehenden Hilfen für Unternehmen häufig an den Fixkosten orientieren, können sie von Hilfen wie der Überbrückungshilfe bisher nur sehr eingeschränkt partizipieren. Um Soloselbständige besser unterstützen zu können, wird die bisherige Überbrückungshilfe um die sogenannte Neustarthilfe für Soloselbständige ergänzt, nämlich wird die bisherige Erstattung von Fixkosten um eine einmalige Betriebskostenpauschale für Soloselbständige ergänzt. Es wird nämlich die bisherige Erstattung von Fixkosten um eine einmalige Betriebskostenpauschale für Soloselbständige ergänzt.
Diese Betriebskostenpauschale können nur jene beantragen, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III sonst keine weiteren Kosten geltend machen. Die Betriebspauschale ist als einmalige betriebliche Zuwendung konzipiert und soll diejenigen unterstützen, die zwar keine förderfähigen Kosten geltend machen können, aber aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen starke Umsatzeinbußen hinnehmen müssen.

Die Überbrückungshilfe III, die die Neustarthilfe als neues Förderelement enthalten wird, soll ab dem 1. Januar 2021 gelten. Aufgrund der nötigen technischen Programmierungen und der Abstimmungen mit den Ländern und der EU-Kommission können die Anträge voraussichtlich einige Wochen nach Programmstart im neuen Jahr gestellt werden. Die Details zur Antragstellung werden vermutlich in den nächsten Wochen feststehen und bekanntgegeben.

Gerne begleiten wir Sie auch in diesem Verfahren und stehen Ihnen bei der Beantragung zur Seite.
Bitte kommen Sie ggfs. auch auf uns zu.

Bleiben Sie gesund!

Sonder-Newsletter zur Novemberhilfe

Liebe Mandanten der MTG Wirtschaftskanzlei,

mit der sogenannten Novemberhilfe wurde ein weiteres Hilfsprojekt für Unternehmen auf den Weg gebracht, um die finanziellen Folgen der anhaltenden Corona-Pandemie abzumildern.

Wir möchten Sie gerne kurz und kompakt über die Rahmenbedingungen informieren.

Sämtliche Details finden Sie auch unter folgendem Link.

Die wichtigsten Eckdaten zur Novemberhilfe stellen sich wie folgt dar:

Antragsberechtigung

  • Direkt betroffene Unternehmen, d.h. Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, welche auf der Grundlage des Beschlusses vom 28. Oktober 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten und damit von der aktuellen Corona-Einschränkung besonders betroffen sind.
  • Indirekt betroffene Unternehmen, d.h. Unternehmen, welche nachweislich und regelmäßig 80% ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

Förderhöhe

  • Zuschuss je Woche der Schließung in Höhe von 75% des durchschnittlichen wöchentlichen Vorjahresumsatzes.
  • Berechnungsbasis: November 2019, bei später gegründeten Unternehmen sind alternative Berechnungen vor-gesehen.
  • Leistungen wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld werden angerechnet.
  • Sofern trotz Schließung Umsatzerlöse erzielt werden, sind diese bis zu 25% grundsätzlich anrechnungsfrei.
  • Sonderregelung für Verkauf von Speisen außer Haus.

Antragstellung

  • Voraussichtlich ab Ende November 2020 über die bundeseinheitliche Plattform möglich, welche bereits für die Überbrückungshilfe eingerichtet wurde.
  • Antragstellung durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwälte.
  • Ausnahme: Soloselbständige mit beantragter Förderung von max. EUR 5.000,00 sollen diese über die Bank be-antragen können.

Gerne begleiten wir Sie auch in diesem Verfahren und stehen Ihnen bei der Beantragung zur Seite.
Bitte kommen Sie ggfs. auch auf uns zu.

Bleiben Sie gesund!