MTG beim 1. Bayerischen Nachfolgetag


Alexander Rappl spricht über Notfallvorsorge als Teil der Nachfolgeplanung

Nachfolge ist kein Zukunftsthema – sie ist Gegenwart.

Das wurde beim 1. Bayerischen Nachfolgetag in München klar sichtbar. Auf Einladung des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK) und des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie kamen rund 250 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter zusammen, um sich intensiv mit der Zukunftsfähigkeit des bayerischen Mittelstands auseinanderzusetzen. Auch die MTG Wirtschaftskanzlei war mit einem eigenen Beitrag vertreten.

 

MTG-Fachvortrag: Wenn die Nachfolge plötzlich früher kommt

Alexander Rappl, Rechtsanwalt und Partner der MTG, brachte als einer von drei Fachreferenten ein Thema zur Sprache, das oft im Hintergrund bleibt, im Ernstfall jedoch entscheidend ist: „Kann gut gehen, muss aber nicht – Notfallvorsorge im Unternehmen“

Was passiert, wenn Schlüsselpersonen unerwartet ausfallen? Welche rechtlichen und organisatorischen Maßnahmen müssen im Vorfeld getroffen werden, um handlungsfähig zu bleiben? Diese und weitere Fragen standen im Zentrum seines Vortrags – mit klarem Appell an Unternehmerinnen und Unternehmer: Vorsorge ist kein Luxus, sondern Verantwortung.

 

Warum Notfallvorsorge zur strategischen Unternehmensführung gehört

Jährlich stehen in Bayern tausende Unternehmen mit über 100.000 Mitarbeitenden zur Übergabe an – doch weniger als die Hälfte findet eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. Damit Nachfolge gelingt, braucht es Weitsicht, Strategie und eben auch eine funktionierende Notfallvorsorge.

Unsere drei zentralen Empfehlungen:

  • Nachfolge beginnt nicht erst mit dem Generationenwechsel.
  • Vorsorge ist keine Frage des Alters, sondern der Verantwortung.
  • Wer heute vorbereitet ist, gibt dem Unternehmen von morgen Stabilität.

Wir danken allen Organisatorinnen und Organisatoren – insbesondere der IHK für München und Oberbayern – für diese rundum gelungene Veranstaltung sowie für den offenen Austausch mit Staatsminister Hubert Aiwanger, IHK-Vizepräsidentin Denise Schurzmann und den weiteren Mitwirkenden: Marcel Hülsbeck, Christian Mohr, Klaus Sailer, Jonas Gebendorfer, Sebastian Gouy, Sophie Hepper, Maxi W., Leon Weber und Martin Weber.

Die MTG Wirtschaftskanzlei ist stolz darauf, ihren Beitrag zur Sicherung der wirtschaftlichen Zukunft des Mittelstands in Bayern leisten zu können.

Fotos: Andreas Gebert

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