Mandanteninformation 16/2021

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

mit diesem Newsletter wollen wir Ihnen die Folgewirkungen der Verfassungswidrigkeit der Steuerzinsen von 6% aufzeigen.

Weitere spannende Ausführungen finden Sie zu folgenden Themen:

  • Beamtenrechtliches Sterbegeld nicht steuerfrei
  • Steuerbonus für Hausnotruf
  • Steuerliche Absetzbarkeit von Behandlungskosten
  • Zumutbarkeit der Anschaffung einer Bilanzsoftware
  • Homeoffice-Pauschale bei doppelter Haushaltsführung

Dies und weitere interessante Informationen finden Sie in unserem aktuellen Newsletter.

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Mandanteninformation 15/2021

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

die hohe Steuerverzinsung mit jährlich 6% gehört durch eine aktuelle Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes der Geschichte an und muss bis zum 31. Juli 2022 neu geregelt werden. Dies gilt dann natürlich auch für Steuererstattungen.

Weitere spannende Informationen finden Sie zu folgenden Themen:

  • Hilfspakete für Unwetteropfer
  • Verfassungsbeschwerde gegen Rentenurteile
  • Nachweise für Bewirtungskostenabzug
  • Neues zum IOSS-Verfahren
  • Aufteilung der Kosten einer Betriebsveranstaltung
  • Verkauf von Immobilien mit häuslichem Arbeitszimmer

und vieles mehr…

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Sondernewsletter zum Transparenzregister

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

gerne möchten wir Sie heute über die aktuelle Entwicklung informieren, dass das Transparenzregister mit Wirkung zum 1. August 2021 von einem Auffangregister zum Vollregister umgestellt wurde. Dies hat zur Folge, dass künftig juristische Personen des Privatrechts (GmbH, AG, Stiftungen u.a.), eingetragene Personengesellschaften (KG, OHG u.a.), Trusts sowie in bestimmten Konstellationen auch nicht-rechtsfähige Stiftungen verpflichtet sind, den/die wirtschaftlich Berechtigten ins Transparenzregister einzutragen.

Das Transparenzregister- und Fachinformationsgesetz, das am 1. August 2021 in Kraft tritt, bringt weitreichende Änderungen in Bezug auf das Transparenzregister mit sich. Von der Änderung des Geldwäschegesetzes (GWG) betroffene Gesellschaften und Rechtseinheiten sind künftig verpflichtet, den oder die wirtschaftlich Berechtigten nicht nur zu ermitteln, sondern auch dem Transparenzregister aktiv mitzuteilen. Wer wirtschaftlich Berechtigter einer Vereinigung ist, muss stets Einzelfall bezogen geprüft werden. Die bisherige Mitteilungsfiktion nach § 20 Abs. 2 GwG a.F., nach der die Mitteilungspflicht des wirtschaftlich Berechtigten zum Transparenzregister als erfüllt galt, wenn sich die Angaben bereits aus in anderen öffentlich zugänglichen Registern, wie beispielsweise dem Handelsregister, enthaltenen Dokumenten und Eintragungen ergeben, entfällt.

Das Transparenzregister besteht dann neben anderen öffentlichen Registern, wie dem nationalen Handelsregister, als eigenständiges Vollregister. Anlass der Entwicklung hin zum Vollregister ist das Vorhaben der internationalen Vernetzung der Transparenzregister der EU-Mitgliedsstaaten.

Keine Eintragungspflicht besteht nach wie vor für Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR). Für eingetragene Vereine (e.V.), die grundsätzlich ebenso zur Eintragung ins Transparenzregister verpflichtet sind, wird ausnahmsweise durch die registerführende Stelle automatisch eine Eintragung erstellt. Zu beachten ist dabei allerdings, dass die Angaben im Vereinsregister, die hierzu übernommen werden, vollständig und aktuell sein müssen. Andernfalls muss man auch für die Eintragung des Vereins ins Transparenzregister aktiv werden.

Für Vereinigungen, deren Pflicht zur Eintragung ins Transparenzregister bisher aufgrund des Eingreifens der Mitteilungsfiktion als erfüllt galt, bestehen nun Übergangsfristen für die Nachholung der Eintragung ins Transparenzregister.

Für Vereinigungen in der Rechtsform der Aktiengesellschaft, SE oder Kommanditgesellschaft auf Aktien besteht eine Übergangsfrist bis zum 31. März 2022, sofern es sich um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Genossenschaft, Europäische Genossenschaft oder Partnerschaft handelt bis zum 30. Juni 2022 und in allen anderen Fällen bis spätestens zum 31. Dezember 2022.

Doch auch wenn bereits eine Eintragung ins Transparenzregister für Ihre Vereinigung vorliegt, sollten Sie diese nochmals überprüfen. Eine Eintragung ins Transparenzregister ist stets aktuell und vollständig zu halten. So sind beispielsweise alle Vornamen und (seit 1. August 2021) alle Staatsangehörigkeiten des wirtschaftlich Berechtigten zu melden.

Wird in Ihrer Eintragung ferner hinsichtlich weiterer wirtschaftlich Berechtigter auf eine Eintragung in andere Register, z.B. das Handelsregister, verwiesen, ist auch dieser Verweis spätestens bis zum Ablauf der Übergangsfrist zu ersetzen und der wirtschaftlich Berechtigte ins Transparenzregister einzutragen.

Grundsätzlich empfehlen wir, nicht bis zum Ablauf der Übergangsfrist zu warten, sondern zeitnah tätig zu werden, da die Eintragung ins Transparenzregister im geschäftlichen Verkehr beispielsweise von Banken und Notaren immer mehr vorausgesetzt wird. (Quelle: Bundesverwaltungsamt, Transparenzregister – Fragen und Antworten zum Geldwäschegesetz (GwG), Stand: 1. August 2021)

Gerne unterstützen wir Sie in der Prüfung, wer wirtschaftlich Berechtigter im Sinne des Geldwäschegesetzes ist, und bei der Eintragung Ihrer Vereinigung ins Transparenzregister.

Fragen zum Thema Transparenzregister/Geldwäschegesetz können Sie an Frau Rechtsanwältin Lydia Danzer richten.

Den kompletten Newsletter können Sie hier lesen.

Bitte sprechen Sie uns an!

Bleiben Sie gesund.

Lydia Danzer
angestellte Rechtsanwältin
Datenschutzbeauftragte nach DSC-Standard

Lydia.Danzer@mtg-group.de

Mandanteninformation 13/2021

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

das Gesetz zur Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts ist durch und dahinter verbirgt sich ein gewaltiger Paradigmenwechsel: Die Einführung einer Option zur Körperschaftsteuer für Personenhandelsgesellschaften und Partnerschaftsgesellschaften. Aber bei einer Option sind auch die entsprechenden Konsequenzen zu beachten. Mehr dazu in unserer heutigen Mandanteninformation.

Weitere interessante Ausführungen finden Sie zu folgenden Themen:

  • Verlustverrechnungsbeschränkung für Aktienveräußerungsverlust
  • Abgabefristen für Steuererklärungen 2019 und 2020
  • Entfernungspauschale
  • Erhaltungsrücklage und Grunderwerbsteuer
  • Neues Liebhaberei-Wahlrecht bei PV-Anlagen gilt nicht bei der Umsatzsteuer

 und vieles mehr…

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Schulen und sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter im Datenschutz und in Cyber Security!

Wussten Sie, dass die letzte Bitkom Studie („Spionage, Sabotage und Datendiebstahl – Wirtschaftsschutz in der vernetzten Welt [Studienbericht 2020] “) ergeben hat, dass 70 Prozent der Cyber Angriffe gegen deutsche Unternehmen Schaden angerichtet haben? 23 Prozent der erfolgreichen Angriffe sind auf Phishing-Angriffe zurückzuführen (Tendenz steigend).

Auch wir erleben im Rahmen unserer Beratungsdienstleistungen immer wieder, dass Cyber-Attacken und Datenschutzpannen aufgrund von fehlendem Bewusstsein für digitale Gefahren entstehen.

Wir haben daher nach einer Lösung gesucht, die die Mitarbeiter automatisch, digital und kontinuierlich in den Themen IT-Sicherheit und Datenschutz schult sowie sensibilisiert.

Aufgrund Ihrer Rechenschaftspflicht gemäß Art. 5 DS-GVO erfüllen Sie mit dieser Lösung damit nicht nur Ihre gesetzlichen Anforderungen, sondern investieren in eine der wichtigsten Komponenten in Ihrem IT-System – Ihre Mitarbeiter.

Wir haben dieses Thema in einem Artikel der Wirtschaftszeitung genauer beschrieben. Den Artikel können Sie hier lesen.

Sollten Sie Interesse an den digitalen Mitarbeiter-Awareness-Schulungen haben, sprechen Sie uns gerne darauf an:

Homed David Stingl
IT Consultant

Datenschutz@mtg-group.de

Lydia Danzer
angestellte Rechtsanwältin
Datenschutzbeauftragte nach DSC-Standard

Lydia.Danzer@mtg-group.de

Bei Fragen sind wir jederzeit für Sie da. Bleiben Sie gesund!

Mandanteninformation 12/2021

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,
 
der Bundesfinanzhof hat in zwei aktuellen Urteilen festgestellt, dass viele Rentner in den kommenden Jahren einer verbotenen Doppelbesteuerung ausgesetzt sein dürften und damit die Bundesregierung zu künftigen Gesetzesänderungen gezwungen. Mehr dazu in unserer heutigen Mandanteninformation.

Spannende Ausführungen finden Sie in diesem Monat zu folgenden Themen:

  • Schneeballsysteme und die Besteuerung von Scheinrenditen
  • Augen auf zu Übertragungszeitpunkt bei Buchwertübertragung
  • Verdeckte Gewinnausschüttung droht bei der bloßen Zurverfügungstellung von Vermögen wie z.B. Immobilien
  • Vergleichsmieten sind aus dem ortsüblichen Mietspiegel abzuleiten
  • Betrieb von kleinen PV-Anlagen kann auf Antrag als Liebhaberei-Betrieb eingestuft werden
  • Wichtige Hinweise zu Geldleistungen und Sachbezügen

und vieles mehr…

Bei Fragen sind wir jederzeit für Sie da. Bleiben Sie gesund!

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Sondernewsletter zum kostenlosen Geschäftsführer-Webinar und zu aktuellsten FAQ’s der Ü-Hilfe III

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

in Zusammenarbeit mit der IHK Regensburg referiert unser Rechtsanwalt und Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht Herr Alexander Rappl im kostenlosen Info-Webinar über „Haftungsfragen für GmbH-Geschäftsführer“:

Geschäftsführer einer GmbH leben mit dem Risiko, bei Pflichtverletzungen persönlich zu haften. Sie tragen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, den Gesellschaftern, den Vertragspartnern der Gesellschaft, dem Fiskus und der Allgemeinheit. Der Pflichtenkatalog, den der Gesetzgeber und die Rechtsprechung aufgestellt haben, ist umfassend und wächst beständig. Um persönliche Nachteile zu vermeiden, müssen Geschäftsführer ihre Rechte und Pflichten kennen.

Worauf ein GmbH-Geschäftsführer zu achten hat und wie er eine Privathaftung möglichst vermeiden kann, darüber informiert Rechtsanwalt Alexander Rappl.

WANN? Am 14. Juni 2021 von 14.00 Uhr – 15.30 Uhr

WO? Das Info-Webinar wird über ZOOM durchgeführt. Ihren Zugangs-Link erhalten Sie drei Tage vor der Veranstaltung per E-Mail.

Den Link zur kostenlosen Anmeldung finden Sie hier: Info-Webinar Haftungsfragen für GmbH-Geschäftsführer – IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim (ihk-regensburg.de).

Wir freuen uns auf über Ihre Teilnahme!

Überbrückungshilfe III:
neue FAQ-Anlage zu Digitalisierungs- und Hygienemaßnahmen

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat in seinen Fragenkatalog für die Überbrückungshilfe III einen neuen „Anhang 4“ aufgenommen, der Beispiele für förderfähige Digitalisierungs- und Hygienemaßnahmen enthält.

Es weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die im April vertraulich kommunizierten Positivlisten (unsere Fachinfo 08/2021) NICHT zur allgemeinen Veröffentlichung bestimmt waren. Die isolierte und unkommentierte Widergabe dieser Listen erweckt vielfach falsche Vorstellungen, welche Maßnahmen in der Überbrückungshilfe III förderfähig sind. Das BMWi bittet daher darum, öffentlich frei zugängliche Positivlisten umgehend vom Netz zu nehmen.

Es handelt sich bei diesen Listen um interne Dokumente, die den Bewilligungsstellen der Länder zur Verfügung gestellt wurden, um eine einheitliche Verwaltungspraxis herzustellen. Die Listen waren ausdrücklich nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Die dort beispielhaft aufgeführten Maßnahmen sind förderfähig, wenn sie primär der Existenzsicherung des Unternehmens in der Pandemie dienen. Sie müssen den FAQ entsprechen und die Kosten der Maßnahmen in einem angemessenen Verhältnis zu den Zielen stehen. Die Hygienemaßnahmen müssen Teil eines schlüssigen Hygienekonzeptes sein. Eine Begründung und Einzelfallprüfung ist in jedem Fall erforderlich.

Das FAQ finden Sie hier: BMWi: FAQ Überbrückungshilfe III. Für Anhang 4 bitte ans Ende scrollen.

 

Den kompletten Newsletter können Sie hier lesen.

 

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Mandanteninformation 10/2021

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

am 7. Mai 2021 hat das Gesetz zur Änderung der Grunderwerbsteuer den Bundesrat passiert, nachdem der Bundestag am 21. April 2021 den Entwurf in der vom Finanzausschuss geänderten Fassung beschlossen hat. Das Gesetz tritt bereits am 1. Juli 2021 in Kraft. Zu beachten sind zahlreiche und komplexe Übergangsregelungen, die teilweise eine parallele Anwendung der bisherigen und der neuen Regelungen vorsehen. Herabgesetzt wurde auch die Beteiligungsgrenze von 95% auf 90 %. Mehr dazu in unserer heutigen Mandanteninformation.

Ebenso möchten wir Sie auf den Beitrag zu Gutscheinen hinweisen, die Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern zuwenden, und ob es sich hier um Barlohn oder Sachbezug handelt.

Interessante Ausführungen finden Sie in diesem Monat zu folgenden Themen:

  • Besteuerungsregeln für Bitcoins und virtuelle Währungen
  • Vermietungsplattformen, wie Airbnb, Wimdu oder 9flats.com müssen Identitäten der privaten Vermieter offenlegen
  • Gewinnabführungsverträge müssen jetzt dynamische Verweise auf § 302 AktG enthalten
  • und vieles mehr…

CORONA-Sonderzahlung noch bis Ende März 2022 steuerfrei möglich

Der Gesetzgeber schuf bereits im letzten Jahr für Arbeitgeber die Möglichkeit, einen CORONA-Bonus in Höhe von € 1.500 steuer- und sozialversicherungsfrei an Mitarbeiter/innen auszuzahlen. Arbeitgeber sollen jetzt über den 30. Juni 2021 hinaus, bis Ende März 2022 Zeit erhalten, den Bonus zu gewähren. Demnach wurde die Frist für die Zahlung des CORONA-Bonus bis Ende März 2022 verlängert. Die Zustimmung des Bundesrats wird am 28. Mai 2021 erwartet.

Die Verlängerung soll den gegebenenfalls vorhandenen Liquiditätsengpässen vieler Arbeitgeber Rechnung tragen. Sie führt jedoch nicht dazu, dass die € 1.500 mehrfach steuerfrei ausgezahlt werden können. Die Zahlung von mehreren Teilraten bis zu insgesamt € 1.500 soll jedoch möglich sein.

Bundesregierung verlängert Abgabefristen für die Steuererklärung 2020

Wegen der hohen Arbeitsbelastung für Steuerberater/innen in der CORONA-Krise gelten neue Abgabefristen für die Steuererklärung 2020:

  • Steuerpflichtige ohne Steuerberater/in müssen ihre Steuererklärung 2020 erst bis zum 31. Oktober 2021 abgeben.
  • Steuerpflichtige mit Steuerberaterin/in müssen ihre Steuererklärung 2020 erst bis zum 31. Mai 2022 abgeben.


Bei Fragen sind wir jederzeit für Sie da. Bleiben Sie gesund!

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Sondernewsletter zur bayerischen CORONA-Härtefallhilfe

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

gerne möchten wir Sie heute über die brandneu eingeführte bayerische CORONA-Härtefallhilfe informieren. Die Härtefallhilfe kann in Bayern laut Mitteilung des Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ab 21:00 Uhr am 18. Mai 2021 beantragt werden.

Erläuterungen und Voraussetzungen:

  • Die Corona-Härtefallhilfe ist eine Hilfe für Antragsberechtige (siehe nachfolgendem Punkt) in wirtschaftlicher Not.
  • Die wirtschaftliche Notsituation muss eindeutig durch die CORONA-Pandemie bedingt sein.
  • Der/Die Antragsberechtigte muss in Bayern ertragssteuerlich geführt werden.
  • Es besteht kein Anspruch auf bestehende Hilfsprogramme von Bund und Ländern, also nur Anspruch, wenn keine anderen Programme (z.B. Überbrückungshilfe III) greifen. Darlehen mit vergünstigten Konditionen (z.B. KfW-Kredite) sind nicht schädlich.
  • Der/Die Antragsberechtigte hat erhebliche finanzielle Härten, z.B. durch außerordentliche Belastungen erfahren, welche die wirtschaftliche Existenz bedrohen.
  • Der Antrag muss von einem prüfenden Dritten (z.B. Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt) gestellt werden, die Kosten für diesen sind ggf. förderfähig.
  • Förderfähig sind die Monate November 2020 bis Juni 2021.
  • Auch Antragsberechtigte, die nach dem 31. Oktober 2020 neu gegründet worden sind bzw. in der Tätigkeit aufgenommen haben, sind ggf. antragsberechtigt (im Gegensatz zur Überbrückungshilfe III).
  • Gegenüber dem Vergleichszeitraum muss ein Umsatzrückgang von mindestens 30% vorliegen. Der Vergleichszeitraum ist je nach Gründungsdatum unterschiedlich, i.d.R. wird der Fördermonat jedoch mit dem jeweiligen Vergleichsmonat aus 2019 oder dem Durchschnittsumsatz des Jahres 2019 verglichen.
  • Anträge können bis zum 31. August 2021 über das länderübergreifende Antragsportal www.haertefallhilfen.de gestellt werden.

 Antragsberechtigte:

  • Unternehmen und Selbstständige.
  • Soloselbstständige und Freiberufler im Haupterwerb.
  • Gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, unabhängig von ihrer Rechtsform, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind.
  • Bildungseinrichtungen der Selbstverwaltung der Wirtschaft in der Rechtsform von Körperschaften des öffentlichen Rechts (Bildungseinrichtungen der Kammern, Kreishandwerkerschaften oder Innungen) sowie Religionsgemeinschaften (z.B. Unternehmen in kirchlicher Trägerschaft).
  • Verbundene Unternehmen können einen gemeinsamen Antrag stellen, wenn das zuständige Finanzamt der Mutter-Gesellschaft in Bayern ist.

Förderfähige Kosten und Höhe der Förderung:

  • Erstattungsfähig sind nur Fixkosten (analog Überbrückungshilfe III).
  • Wenn keine betrieblichen Fixkosten geltend gemacht werden, kann ein „Kostenersatz für Arbeitsleistung“ in Höhe von € 1.180,00 pro Monat angesetzt werden (z.B. wenn kein Geschäftsführergehalt bezahlt wird).
  • Maximaler Erstattungsbetrag: € 100.000,00 pro Antragssteller.
  • Anträge mit einem beantragten Erstattungsbetrag von weniger als € 2.000,00 sind nicht möglich und werden abgelehnt (Bagatellgrenze).
  • Bei einem Umsatzrückgang zum jeweiligen Referenzmonat von mehr als 70% können 100% der Fixkosten erstattet werden.
  • Bei einem Umsatzrückgang zum jeweiligen Referenzmonat zwischen 50% und 70% können 60% der Fixkosten erstattet werden.
  • Bei einem Umsatzrückgang zum jeweiligen Referenzmonat zwischen 30 und unter 50% können 40% der Fixkosten erstattet werden.

 

Fragen zur Härtefallhilfe können per E-Mail haertefallhilfe@stmwi.bayern.de auch direkt an das Ministerium gerichtet werden.

Weitere Informationen zur Corona-Härtefallhilfe finden Sie unter diesem Link.

Die Webversion finden Sie unter diesem Link.

Bitte sprechen Sie uns an!

Bleiben Sie gesund.

Mandanteninformation 8/2021

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

das Bundeskabinett hat am 24. März 2021 den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts beschlossen. Ab dem 1. Januar 2022 ist die Optionsmöglichkeit von Personenhandelsgesellschaften zur Körperschaftsteuer geplant.

Mehr dazu in unserer heutigen Mandanteninformation.

Gerne weisen wir Sie auf den Beitrag zu Sachspenden hin, insbesondere zur umsatzsteuerlichen Behandlung.

Spannende Ausführungen finden Sie in diesem Monat auch zu:

  • Steuerstundung und Vollstreckungsaufschub länger möglich
  • Firmenwagen und Investitionsabzugsbetrag
  • Fortführungsgebundener Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften
  • Dienstwagen und Möglichkeit der Minderung des privaten Nutzungsanteils
  • Ohne Trauschein gilt keine Grunderwerbsteuerfreiheit

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Bei Fragen sind wir jederzeit für Sie da. Bitte sprechen Sie uns an!

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Mandanteninformation 7/2021

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

unsere Bundeskanzlerin überraschte uns nicht nur diese Woche, sondern schon im Januar 2021 mit ihrer Forderung zur Sofortabschreibung digitaler Wirtschaftsgüter. Ihre Forderung wurde mit BMF-Schreiben vom 26. Februar 2021 umgesetzt, womit ein steuerliches Wahlrecht eröffnet, dass ab dem 1. Januar 2021 die Ausgaben für Computer und Software, egal in welcher Höhe, sofort abgeschrieben werden können.

Mit der heutigen Mandanteninformation möchten wir Ihnen interessante Details zur steuerlichen Sofortabschreibung für Computer und Software zukommen lassen.

Auf nachfolgende Punkte möchten wir Sie in diesem Monat insbesondere aufmerksam machen:

  • Wer kann Antrag auf Neustarthilfe stellen?
  • Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Grundstücken
  • Neue Pauschbeträge für Sachentnahmen 2021
  • Lohnsteuerpflicht bei Übernahme von Beiträgen durch Arbeitgeber
  • Besteuerung von Mieteinkünften bei Ausbleiben von Mieteinnahmen

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Bei Fragen sind wir jederzeit für Sie da.

Bleiben Sie gesund!

 

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