Mandanteninformation 12/2021

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,
 
der Bundesfinanzhof hat in zwei aktuellen Urteilen festgestellt, dass viele Rentner in den kommenden Jahren einer verbotenen Doppelbesteuerung ausgesetzt sein dürften und damit die Bundesregierung zu künftigen Gesetzesänderungen gezwungen. Mehr dazu in unserer heutigen Mandanteninformation.

Spannende Ausführungen finden Sie in diesem Monat zu folgenden Themen:

  • Schneeballsysteme und die Besteuerung von Scheinrenditen
  • Augen auf zu Übertragungszeitpunkt bei Buchwertübertragung
  • Verdeckte Gewinnausschüttung droht bei der bloßen Zurverfügungstellung von Vermögen wie z.B. Immobilien
  • Vergleichsmieten sind aus dem ortsüblichen Mietspiegel abzuleiten
  • Betrieb von kleinen PV-Anlagen kann auf Antrag als Liebhaberei-Betrieb eingestuft werden
  • Wichtige Hinweise zu Geldleistungen und Sachbezügen

und vieles mehr…

Bei Fragen sind wir jederzeit für Sie da. Bleiben Sie gesund!

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Sondernewsletter zum kostenlosen Geschäftsführer-Webinar und zu aktuellsten FAQ’s der Ü-Hilfe III

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

in Zusammenarbeit mit der IHK Regensburg referiert unser Rechtsanwalt und Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht Herr Alexander Rappl im kostenlosen Info-Webinar über “Haftungsfragen für GmbH-Geschäftsführer”:

Geschäftsführer einer GmbH leben mit dem Risiko, bei Pflichtverletzungen persönlich zu haften. Sie tragen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, den Gesellschaftern, den Vertragspartnern der Gesellschaft, dem Fiskus und der Allgemeinheit. Der Pflichtenkatalog, den der Gesetzgeber und die Rechtsprechung aufgestellt haben, ist umfassend und wächst beständig. Um persönliche Nachteile zu vermeiden, müssen Geschäftsführer ihre Rechte und Pflichten kennen.

Worauf ein GmbH-Geschäftsführer zu achten hat und wie er eine Privathaftung möglichst vermeiden kann, darüber informiert Rechtsanwalt Alexander Rappl.

WANN? Am 14. Juni 2021 von 14.00 Uhr – 15.30 Uhr

WO? Das Info-Webinar wird über ZOOM durchgeführt. Ihren Zugangs-Link erhalten Sie drei Tage vor der Veranstaltung per E-Mail.

Den Link zur kostenlosen Anmeldung finden Sie hier: Info-Webinar Haftungsfragen für GmbH-Geschäftsführer – IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim (ihk-regensburg.de).

Wir freuen uns auf über Ihre Teilnahme!

Überbrückungshilfe III:
neue FAQ-Anlage zu Digitalisierungs- und Hygienemaßnahmen

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat in seinen Fragenkatalog für die Überbrückungshilfe III einen neuen “Anhang 4” aufgenommen, der Beispiele für förderfähige Digitalisierungs- und Hygienemaßnahmen enthält.

Es weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die im April vertraulich kommunizierten Positivlisten (unsere Fachinfo 08/2021) NICHT zur allgemeinen Veröffentlichung bestimmt waren. Die isolierte und unkommentierte Widergabe dieser Listen erweckt vielfach falsche Vorstellungen, welche Maßnahmen in der Überbrückungshilfe III förderfähig sind. Das BMWi bittet daher darum, öffentlich frei zugängliche Positivlisten umgehend vom Netz zu nehmen.

Es handelt sich bei diesen Listen um interne Dokumente, die den Bewilligungsstellen der Länder zur Verfügung gestellt wurden, um eine einheitliche Verwaltungspraxis herzustellen. Die Listen waren ausdrücklich nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Die dort beispielhaft aufgeführten Maßnahmen sind förderfähig, wenn sie primär der Existenzsicherung des Unternehmens in der Pandemie dienen. Sie müssen den FAQ entsprechen und die Kosten der Maßnahmen in einem angemessenen Verhältnis zu den Zielen stehen. Die Hygienemaßnahmen müssen Teil eines schlüssigen Hygienekonzeptes sein. Eine Begründung und Einzelfallprüfung ist in jedem Fall erforderlich.

Das FAQ finden Sie hier: BMWi: FAQ Überbrückungshilfe III. Für Anhang 4 bitte ans Ende scrollen.

 

Den kompletten Newsletter können Sie hier lesen.

 

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Mandanteninformation 10/2021

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

am 7. Mai 2021 hat das Gesetz zur Änderung der Grunderwerbsteuer den Bundesrat passiert, nachdem der Bundestag am 21. April 2021 den Entwurf in der vom Finanzausschuss geänderten Fassung beschlossen hat. Das Gesetz tritt bereits am 1. Juli 2021 in Kraft. Zu beachten sind zahlreiche und komplexe Übergangsregelungen, die teilweise eine parallele Anwendung der bisherigen und der neuen Regelungen vorsehen. Herabgesetzt wurde auch die Beteiligungsgrenze von 95% auf 90 %. Mehr dazu in unserer heutigen Mandanteninformation.

Ebenso möchten wir Sie auf den Beitrag zu Gutscheinen hinweisen, die Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern zuwenden, und ob es sich hier um Barlohn oder Sachbezug handelt.

Interessante Ausführungen finden Sie in diesem Monat zu folgenden Themen:

  • Besteuerungsregeln für Bitcoins und virtuelle Währungen
  • Vermietungsplattformen, wie Airbnb, Wimdu oder 9flats.com müssen Identitäten der privaten Vermieter offenlegen
  • Gewinnabführungsverträge müssen jetzt dynamische Verweise auf § 302 AktG enthalten
  • und vieles mehr…

CORONA-Sonderzahlung noch bis Ende März 2022 steuerfrei möglich

Der Gesetzgeber schuf bereits im letzten Jahr für Arbeitgeber die Möglichkeit, einen CORONA-Bonus in Höhe von € 1.500 steuer- und sozialversicherungsfrei an Mitarbeiter/innen auszuzahlen. Arbeitgeber sollen jetzt über den 30. Juni 2021 hinaus, bis Ende März 2022 Zeit erhalten, den Bonus zu gewähren. Demnach wurde die Frist für die Zahlung des CORONA-Bonus bis Ende März 2022 verlängert. Die Zustimmung des Bundesrats wird am 28. Mai 2021 erwartet.

Die Verlängerung soll den gegebenenfalls vorhandenen Liquiditätsengpässen vieler Arbeitgeber Rechnung tragen. Sie führt jedoch nicht dazu, dass die € 1.500 mehrfach steuerfrei ausgezahlt werden können. Die Zahlung von mehreren Teilraten bis zu insgesamt € 1.500 soll jedoch möglich sein.

Bundesregierung verlängert Abgabefristen für die Steuererklärung 2020

Wegen der hohen Arbeitsbelastung für Steuerberater/innen in der CORONA-Krise gelten neue Abgabefristen für die Steuererklärung 2020:

  • Steuerpflichtige ohne Steuerberater/in müssen ihre Steuererklärung 2020 erst bis zum 31. Oktober 2021 abgeben.
  • Steuerpflichtige mit Steuerberaterin/in müssen ihre Steuererklärung 2020 erst bis zum 31. Mai 2022 abgeben.


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Sondernewsletter zur bayerischen CORONA-Härtefallhilfe

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

gerne möchten wir Sie heute über die brandneu eingeführte bayerische CORONA-Härtefallhilfe informieren. Die Härtefallhilfe kann in Bayern laut Mitteilung des Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ab 21:00 Uhr am 18. Mai 2021 beantragt werden.

Erläuterungen und Voraussetzungen:

  • Die Corona-Härtefallhilfe ist eine Hilfe für Antragsberechtige (siehe nachfolgendem Punkt) in wirtschaftlicher Not.
  • Die wirtschaftliche Notsituation muss eindeutig durch die CORONA-Pandemie bedingt sein.
  • Der/Die Antragsberechtigte muss in Bayern ertragssteuerlich geführt werden.
  • Es besteht kein Anspruch auf bestehende Hilfsprogramme von Bund und Ländern, also nur Anspruch, wenn keine anderen Programme (z.B. Überbrückungshilfe III) greifen. Darlehen mit vergünstigten Konditionen (z.B. KfW-Kredite) sind nicht schädlich.
  • Der/Die Antragsberechtigte hat erhebliche finanzielle Härten, z.B. durch außerordentliche Belastungen erfahren, welche die wirtschaftliche Existenz bedrohen.
  • Der Antrag muss von einem prüfenden Dritten (z.B. Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt) gestellt werden, die Kosten für diesen sind ggf. förderfähig.
  • Förderfähig sind die Monate November 2020 bis Juni 2021.
  • Auch Antragsberechtigte, die nach dem 31. Oktober 2020 neu gegründet worden sind bzw. in der Tätigkeit aufgenommen haben, sind ggf. antragsberechtigt (im Gegensatz zur Überbrückungshilfe III).
  • Gegenüber dem Vergleichszeitraum muss ein Umsatzrückgang von mindestens 30% vorliegen. Der Vergleichszeitraum ist je nach Gründungsdatum unterschiedlich, i.d.R. wird der Fördermonat jedoch mit dem jeweiligen Vergleichsmonat aus 2019 oder dem Durchschnittsumsatz des Jahres 2019 verglichen.
  • Anträge können bis zum 31. August 2021 über das länderübergreifende Antragsportal www.haertefallhilfen.de gestellt werden.

 Antragsberechtigte:

  • Unternehmen und Selbstständige.
  • Soloselbstständige und Freiberufler im Haupterwerb.
  • Gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, unabhängig von ihrer Rechtsform, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind.
  • Bildungseinrichtungen der Selbstverwaltung der Wirtschaft in der Rechtsform von Körperschaften des öffentlichen Rechts (Bildungseinrichtungen der Kammern, Kreishandwerkerschaften oder Innungen) sowie Religionsgemeinschaften (z.B. Unternehmen in kirchlicher Trägerschaft).
  • Verbundene Unternehmen können einen gemeinsamen Antrag stellen, wenn das zuständige Finanzamt der Mutter-Gesellschaft in Bayern ist.

Förderfähige Kosten und Höhe der Förderung:

  • Erstattungsfähig sind nur Fixkosten (analog Überbrückungshilfe III).
  • Wenn keine betrieblichen Fixkosten geltend gemacht werden, kann ein „Kostenersatz für Arbeitsleistung“ in Höhe von € 1.180,00 pro Monat angesetzt werden (z.B. wenn kein Geschäftsführergehalt bezahlt wird).
  • Maximaler Erstattungsbetrag: € 100.000,00 pro Antragssteller.
  • Anträge mit einem beantragten Erstattungsbetrag von weniger als € 2.000,00 sind nicht möglich und werden abgelehnt (Bagatellgrenze).
  • Bei einem Umsatzrückgang zum jeweiligen Referenzmonat von mehr als 70% können 100% der Fixkosten erstattet werden.
  • Bei einem Umsatzrückgang zum jeweiligen Referenzmonat zwischen 50% und 70% können 60% der Fixkosten erstattet werden.
  • Bei einem Umsatzrückgang zum jeweiligen Referenzmonat zwischen 30 und unter 50% können 40% der Fixkosten erstattet werden.

 

Fragen zur Härtefallhilfe können per E-Mail haertefallhilfe@stmwi.bayern.de auch direkt an das Ministerium gerichtet werden.

Weitere Informationen zur Corona-Härtefallhilfe finden Sie unter diesem Link.

Die Webversion finden Sie unter diesem Link.

Bitte sprechen Sie uns an!

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Mandanteninformation 8/2021

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

das Bundeskabinett hat am 24. März 2021 den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts beschlossen. Ab dem 1. Januar 2022 ist die Optionsmöglichkeit von Personenhandelsgesellschaften zur Körperschaftsteuer geplant.

Mehr dazu in unserer heutigen Mandanteninformation.

Gerne weisen wir Sie auf den Beitrag zu Sachspenden hin, insbesondere zur umsatzsteuerlichen Behandlung.

Spannende Ausführungen finden Sie in diesem Monat auch zu:

  • Steuerstundung und Vollstreckungsaufschub länger möglich
  • Firmenwagen und Investitionsabzugsbetrag
  • Fortführungsgebundener Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften
  • Dienstwagen und Möglichkeit der Minderung des privaten Nutzungsanteils
  • Ohne Trauschein gilt keine Grunderwerbsteuerfreiheit

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Mandanteninformation 7/2021

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

unsere Bundeskanzlerin überraschte uns nicht nur diese Woche, sondern schon im Januar 2021 mit ihrer Forderung zur Sofortabschreibung digitaler Wirtschaftsgüter. Ihre Forderung wurde mit BMF-Schreiben vom 26. Februar 2021 umgesetzt, womit ein steuerliches Wahlrecht eröffnet, dass ab dem 1. Januar 2021 die Ausgaben für Computer und Software, egal in welcher Höhe, sofort abgeschrieben werden können.

Mit der heutigen Mandanteninformation möchten wir Ihnen interessante Details zur steuerlichen Sofortabschreibung für Computer und Software zukommen lassen.

Auf nachfolgende Punkte möchten wir Sie in diesem Monat insbesondere aufmerksam machen:

  • Wer kann Antrag auf Neustarthilfe stellen?
  • Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Grundstücken
  • Neue Pauschbeträge für Sachentnahmen 2021
  • Lohnsteuerpflicht bei Übernahme von Beiträgen durch Arbeitgeber
  • Besteuerung von Mieteinkünften bei Ausbleiben von Mieteinnahmen

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Mandanteninformation 5/2021

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

erfreulicherweise wurde die Frist für die Offenlegung von Jahresabschlüssen für das Geschäftsjahr mit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2019 kurzfristig Ende letzter Woche nochmals bis zum 6. April 2021 verlängert.
Bis zu diesem Zeitpunkt werden nunmehr keine Ordnungsgeldverfahren eingeleitet.

Mit der heutigen Mandanteninformation möchten wir Ihnen interessante Details zum Steuerbonus von bis zu € 40.000 für energetische Baumaßnahmen an selbst genutzten eigenen Wohngebäuden zukommen lassen.

Auf nachfolgende Aspekte weisen wir Sie in diesem Monat zudem besonders hin:

  • Verlängerung der Abgabefristen für die Steuererklärungen 2019
  • Weitere Hilfen für Familien und Unternehmen durch das 3. CORONA-Steuerhilfegesetz
  • Leichtere Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Vorauszahlungen
  • Möglichkeit der Befreiung von der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung 2021
  • Meldung von Auslandsbeteiligungen
  • Zeitwertguthaben

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Sondernewsletter zur Neustarthilfe für Soloselbständige

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

neben der Überbrückungshilfe III kann nunmehr seit Dienstag vergangener Woche auch die Neustarthilfe für Soloselbständige beantragt werden.

Bitte berücksichtigen Sie, dass die Neustarthilfe nicht von uns für Sie beantragt werden kann. Die Beantragung dieser Hilfe müssen Sie selbst im Onlineportal unter https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de übernehmen.

Für das Antragsverfahren der Neustarthilfe ist ein ELSTER-Zertifikat erforderlich. Sollten Sie noch kein derartiges Zertifikat besitzen, muss dieses über das Elster-Portal beantragt werden.

Zudem ist auch zu berücksichtigen, dass sich die Neustarthilfe und die Überbrückungshilfe III gegenseitig ausschließen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen kurz das neue Förderprogramm „Neustarthilfe“ vor:

Die Neustarthilfe umfasst den Förderzeitraum 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021 und wird als einmaliger Zuschuss von bis zu maximal € 7.500,00 gewährt. Momentan ist eine Antragstellung bis zum 31. August 2021 vorgesehen. Antragsberechtigt sind Steuerpflichtige unter Ausübung ihrer selbständigen (freiberuflichen oder gewerblichen) Tätigkeit im Haupterwerb. Zudem solche, die weniger als einen Vollzeit-Äquivalenten beschäftigen und die selbständige Tätigkeit vor dem 1. Mai 2020 aufgenommen haben.

Die Geschäftstätigkeit darf nicht dauerhaft eingestellt sein und der Soloselbständige darf sich nicht bereits zum 31. Dezember 2019 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden haben.  

Eine Beschäftigung von Teilzeitkräften schließt die Antragsberechtigung nicht unbedingt aus, hier ist genau zu prüfen:

  • Beschäftigte zum Stichtag 31. Dezember 2020
  • Beschäftigte im Minijob € 450,00      Faktor 0,30
  • Beschäftigte bis 20 Std. / Woche      Faktor 0,50
  • Beschäftigte bis 30 Std. / Woche      Faktor 0,75
  • Beschäftigte über 30 Std. / Woche   Faktor 1,00

Wenn der Faktor 1,0 bei den Teilzeitkräften nicht überschritten wird, liegt eine Antragsberechtigung vor.

Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt zunächst als Vorschuss, der sich wie folgt berechnet:

  • Referenzumsatz = Jahresumsatz 2019 / 12 Monate * 6 Monate für Förderzeitraum (Achtung: nicht anteiliger Umsatz für Januar bis Juni 2019)
  • Vorschuss-Neustarthilfe = Referenzumsatz * 50%, maximal € 7.500,00

Liegt der Jahresumsatz 2019 bei € 30.000,00 oder höher, wird der Höchstbetrag der Neustarthilfe von EUR 7.500,00 erreicht und als Vorschuss ausgezahlt.
Eine Reduzierung des Vorschussbetrages ist bei der Antragsstellung derzeit nicht möglich

 

Schlussabrechnung:

Da die Neustarthilfe als Vorschusszahlung gewährt wird, ist eine selbständige Schlussabrechnung durch den Antragsteller Pflicht.

Je stärker das Geschäft im ersten Halbjahr 2021 unter CORONA tatsächlich gelitten hat, desto weniger muss von der Neustarthilfe im Rahmen der Schlussabrechnung zurückgezahlt werden.

Die Rückzahlungskriterien stellen sich derzeit wie folgt dar:

  • Selbstprüfung durch den Antragsteller erforderlich.
  • Ermittlung Summe der tatsächlichen Umsätze im Förderzeitraum 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021.
  • Tatsächlicher Umsatz kleiner 40% des Referenzumsatzes – keine Rückzahlung.
  • Tatsächlicher Umsatz größer oder gleich 90% des Referenzumsatzes – Rückzahlung in voller Höhe.
  • Tatsächlicher Umsatz zwischen 40% und 90% – anteilige Rückzahlung.

Im Gegensatz zur Überbrückungshilfe III handelt es sich bei der Neustarthilfe um eine umsatzbezogene Förderung, eine Berücksichtigung der Fixkosten entfällt.

Vergleich Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe III wird in Abhängigkeit vom Umsatzeinbruch und der förderfähigen Fixkosten gezahlt. Die Eckdaten können Sie unserem Newsletter 4/2021 entnehmen.

Sollten Sie für beide Programme antragsberechtigt sein, ist von Ihnen zu prüfen, ob Ihr individueller Erstattungssatz der förderfähigen Fixkosten in Abhängigkeit des Umsatzeinbruches zu einer höheren Förderung über die Überbrückungshilfe III führt.

Bei Bedarf stehen wir Ihnen gerne tatkräftig bei. Bitte sprechen Sie uns an!

Ausführliche weitere Informationen sowie die FAQ’s zur Neustarthilfe finden Sie unter diesem Link, welche noch weitere Details und Einzelfälle beinhaltet.

SONDERNEWSLETTER ZUR ÜBERBRÜCKUNGSHILFE III

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

die Überbrückungshilfe III kann seit dem vergangenen Mittwoch Abend beantragt werden.
Nachfolgend möchten wir Ihnen einen zusammenfassenden Überblick geben.

Die Überbrückungshilfe III umfasst den Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb. Gemeinnützige Organisationen wie z.B. Jugendherbergen, Schullandheime oder Einrichtungen der Behindertenhilfe sind ebenfalls antragsberechtigt. Es muss ein Corona-bedingter Umsatzeinbruch von mindestens 30% vorliegen und es muss zum Stichtag 31. Dezember 2020 ein Beschäftigter vorhanden sein. Soloselbständige gelten für Zwecke der Überbrückungshilfe III als Unternehmen mit einem Beschäftigten bei Ausübung der Tätigkeit im Haupterwerb. Der Corona-bedingte Umsatzeinbruch kann z.B. durch den Lockdown oder weiterer Umstände, welche auf die Corona-Pandemie zurückzuführen sind, begründet werden. Wurde bereits November- oder Dezemberhilfe beantragt, ist eine Förderung über Überbrückungshilfe III grundsätzlich für diese Monate ausgeschlossen. Nicht antragsberechtigt sind öffentliche Unternehmen sowie Unternehmen, die erst nach dem 30. April 2020 gegründet wurden sowie Soloselbständige im Nebenerwerb.

Verbundene Unternehmen im Sinne der EU-Definition (z.B. bei Vorliegen eines beherrschenden Einflusses oder Tätigkeit in benachbarter Märkte) dürfen nur einen Antrag für alle Unternehmen des Unternehmensverbundes stellen. Zahlungen innerhalb des Unternehmensverbundes sind weiterhin nicht förderfähig.

Förderhöhe
Umsatzeinbruch unter 30%                             keine Überbrückungshilfe
Umsatzeinbruch 30% bis unter 50%             40% der förderfähigen Fixkosten
Umsatzeinbruch 50% bis 70%                         60% der förderfähigen Fixkosten
Umsatzeinbruch mehr als 70%                      90% der förderfähigen Fixkosten

Für jeden Monat ist individuell zu prüfen, ob die Schwelle von 30% erreicht wurde, als Referenzmonat ist der jeweilige Monat des Jahres 2019 zugrunde zu legen.
Die maximale Erstattung je Monat liegt bei € 1.500.000. Für verbundene Unternehmen liegt die maximale Erstattung je Monat bei € 3.000.000.

Die förderfähigen Fixkosten sind in einem Katalog geregelt und entsprechen im Wesentlichen der bisherigen Fixkostendefinition der Überbrückungshilfe I und II. Neu hinzugekommen sind insbesondere die Förderung der Abschreibungsbeträge bis zu 50% und die Investitionen in die Digitalisierung. Nicht vom Kurzarbeitergeld umfasste Personalkosten werden pauschal mit 20% der übrigen förderfähigen Fixkosten erstattet. Für die Reisebranche und für die Veranstaltungs- und Kulturbranche gibt es Sonderregelungen.

Die Anträge können nur über einen prüfenden Dritten gestellt werden. Als Ausnahme ist bei Soloselbständigen bis zu einem maximalen Zuschuss von € 7.500,00 eine direkte Antragstellung möglich. Frist für die Antragstellung ist derzeit der 31. August 2021. Eine Antragstellung ist nur einmalig möglich, d.h. es ist von Ihnen eine Schätzung der Entwicklung der Umsatzeinbrüche über den gesamten Förderzeitraum vorzunehmen. In der Regel können erst mit der Schlussabrechnung die Prognoseunsicherheiten und die damit einhergehenden zusätzlichen Förderungen bzw. Rückzahlungen beseitigt werden. Die Einreichung der Schlussabrechnung wird erst nach Ablauf des letzten Fördermonats und nach Schaffung der technischen Voraussetzungen möglich sein.

Ausführliche Informationen sowie die FAQ’s zu den staatlichen Programmen finden Sie auf der Homepage http://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de bzw. unter diesem Link.

Bitte beachten Sie, dass diese Ausführungen einen Gesamtüberblick wiedergeben und zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine Richtlinien veröffentlicht sind.

Gerne können wir für Sie im Detail prüfen, ob eine Antragstellung möglich ist. Hier ist jedoch auch zu bedenken, ob es derzeit schon Sinn macht, einen Antrag mit Schätzwerten bis Juni 2021 zu stellen.

Bitte sprechen Sie uns an!

Mandanteninformation 2/2021

Liebe Mandanten und Freunde der MTG Wirtschaftskanzlei,

noch kurz vor dem Jahreswechsel hat der Gesetzgeber das Jahressteuergesetz 2020 mit zahlreichen steuerrechtlichen Änderungen und auch Erleichterungen bei der Förderung des Ehrenamtes, beim Spendennachweis und für die Gemeinnützigkeit verabschiedet.

Auf folgende Aspekte möchten wir in diesem Monat Ihr Augenmerk lenken und Sie besonders hinweisen:

 Änderungen durch das Jahressteuergesetz 2020

  • Verlängerung der Abgabefristen für Steuererklärungen 2019
  • Abschaffung des Solidaritätszuschlages für die Mehrzahl der Steuerpflichtigen
  • Leichtere Bildung von Investitionsabzugsbeträgen
  • Fristverlängerung für den CORONA-Bonus i. H. v. € 1.500 bis 30. Juni 2021
  • Neue Homeoffice-Pauschale

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